SPD Werlte - Home
Aktuelles
Partei
Fraktion
Service
Flugblätter
Gästebuch
Chat
Suche
Kontakt
Impressum
Archiv
· Aktuelles
· Örtliches
 
 
drucken
Land lässt Gemeinde Werlte im Stich
Die Gemeinde Werlte wird von den Sparplänen der neuen Landesregierung hart getroffen: die in Aussicht gestellten Konversionsmittel wegen der Schliessung der Kaserne wurden erheblich zusammengestrichen; die örtliche SPD spricht von 'Wortbruch'.

Als im Jahr 2001 die Aufgabe des Bundeswehrstandortes Werlte bekannt wurde, hatte die damalige Landesregierung den von der Schliessung betroffenen Kommunen insgesamt ca. 12 Mio. Euro als Konversionsmittel zur Verfügung gestellt, die als Investitionsmittel bei der schwierigen Umwandlung der Kasernen dienen sollten.

In Werlte war es mit Hilfe des Landwirtschaftsministeriums und des Landkreises frühzeitig gelungen, hier das RIS - Kompetenzzentrum für nachwachsende Rohstoffe anzusiedeln. Für die anfallenden Investitionskosten waren von der früheren Landesregierung bereits 700.000 Euro in Aussicht gestellt.

Nun hat die jetzige Landesregierung diese Mittel für 2003 auf ca. 160.000 Euro zusammengestrichen; ob bei der angespannten Haushaltslage im nächsten Jahr überhaupt noch weitere Mittel fliessen werden, muss angezweifelt werden.

'Das ist ein schwerer Schlag gegen die Gemeinde Werlte, aber auch gegen den Landkreis, da sich beide auf die versprochenen Mittel verlassen hatten', sagte Heinz Schwarte, Fraktionssprecher der Werlter SPD und Kreistagsabgeordneter.

Im Wahlkampf hatte der CDU - Kreisvorsitzende Bernd Busemann immer wieder auf die schwierige Lage für Werlte durch die Schliessung der Kaserne hingewiesen, damit hatte er auch nach Auffassung der SPD Recht. Er hatte aber auch immer wieder erwähnt, dass er und die CDU den ländlichen Raum stärken und besonders Werlte unterstützen würden.

In der SPD fragt man sich jetzt, ob Herr Busemann nach der Wahl sein Interesse an Werlte verloren hat. Als Mitglied der neuen Landesregierung hätte er sich doch vehement gegen diese Pläne, die Werlte sehr hart treffen, zur Wehr setzen müssen.

Der Aufbau des Kompetenzzentrums wird und muss nach Meinung der Werlter SPD weitergehen, zwangsläufig führt das aber zu einer höheren Verschuldung, in die das Land die Gemeinde Werlte treibt.

Es bleibt zu hoffen, dass der Landkreis hilft, die Finanzierungslücke zu schliessen, wenn frühere Versprechungen nicht mehr gelten, lautet das Fazit der SPD.

03.09.03
 
www.spd-werlte.de zum Seitenanfang
 
SPD
SPD Niedersachsen
SPD Niedersachsen
SPD Emsland
Jusos Weser - Ems
MdEP Matthias Groote
MdL Karin Stief - Kreihe
MMitglied werden
Stark gegen Rechts