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SPD für Gymnasium in Werlte
CDU zeigt Mut: Sie ist umgeschwenkt und schliesst sich an.

Bereits vor einem Jahr hatte die Werlter SPD im Rat vorgeschlagen, dass die Samtgemeinde ein eigenes Gymnasium (ohne Oberstufe) für Werlte beantragt.

Die damalige SPD - Landesregierung unter Sigmar Gabriel hatte einen sogenannten 'Grünen Plan für den ländlichen Raum' entwickelt mit dem Ziel, die Bildungsangebote auf dem Land zu verbessern. Hintergrund: auf dem Land machen weniger Kinder das Abitur als in der Stadt.

Dieser Vorschlag fand keine Gnade bei der Werlter CDU: das alles sei schlecht. Erstens wollte man einen SPD - Antrag nicht unterstützen. Zweitens behauptete man, das werde ein Minigymnasium mit weniger Qualität.

Jetzt ist die CDU umgeschwenkt und unterstützt unser Anliegen. Uns soll´s recht sein. Liegt das nur an dem Regierungswechsel in Hannover??

Noch ein weiteres Argument für ein Werlter Gymnasium ist in den letzten Tagen hinzugekommen. Dieses hat die CDU allerdings selbst geliefert, besser gesagt zu verantworten:

Die Landesregierung will dem Landkreis erlauben, die Schüler - Beförderung nicht mehr kostenlos durchzuführen und bei den Eltern zu kassieren. Das heisst, eine weitere Belastung für die Eltern, deren Kinder täglich ab Klasse 5 nach Sögel fahren müssen.

Deshalb: Ein Gymnasium in Werlte !!!

Durchgangsverkehr über die Molkereistrasse?
Hier die Position der SPD:
  1. Die entstandene, unbefriedigende Verkehrssituation in Werlte ist darauf zurückzuführen, dass man sich viel zu spät mit dem Verkehrsproblem beschäftigt hat und es verschlafen hat, sich um eine Umgehungsstrasse zu bemühen.

  2. Bei dem damaligen Ausbau der Molkereistrasse ist den Anwohnern von der Verwaltung zugesichert worden, dass man nicht beabsichtige, diese Strasse zur Umgehungs- / Entlastungsstrasse umzufunktionieren. Man habe das nur bei der Bezirksregierung erwähnt, um die Fördergelder zu erhalten. Hier ist die Verwaltung im Wort!

  3. Die Hauptstrasse in Werlte ist überlastet. Das weiss und akzeptiert jeder. Wenn die Verwaltung jetzt ein Zeitkonzept mit einem überschaubaren Zeitraum vorlegt, wann und wie die Umgehung realisiert wird, dann und nur dann akzeptieren wir, dass zur vorübergehenden Entlastung der Verkehr auf der Hauptstrasse aufgeteilt wird und teilweise durch die Molkereistrasse führt, wie auch über die Kolpingstrasse.

  4. In jedem Fall lehnen wir ab, dass das durch 'Gewöhnung' eine Dauereinrichtung wird, weil man es nicht schafft, eine Umgehungsstrasse zu bauen, die den Namen verdient.
04.10.03
 
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