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| Werlte braucht eine zweite Sporthalle |
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Erst jetzt, da den Sportlern die Sporthalle der Bundeswehr nicht mehr zur Verfügung steht, merkt man,
wie sehr uns in Werlte eine zweite Sporthalle - z.B. für Mannschaftsspiele - fehlt.
Die SPD - Fraktion hat deshalb dieses Thema auf die Tagesordnung der kommenden Ausschusssitzung (Jugend,
Familie und Sport am 1.12.03) setzen lassen.
Ursprünglich war geplant, zunächst neue Sportplätze an der Sögeler Strasse zu schaffen.
Uns scheint es aber gegeben - so Fraktionssprecher
Heinz Schwarte - den Beschluss zu überdenken
und die Reihenfolge zu ändern.
Erstens habe man eh versäumt im letzten Jahr entsprechende Anträge für den Sportplatz beim
Landkreis zu stellen (jetzt gibt es keine Zuschüsse mehr), zweitens zeige der Bedarf, dass eine Halle
zunächst nötiger sei. Drittens wolle man ja auch Gymnasialstandort werden, da müsse man
wenigstens im Bau von Sporthallen ein wenig aufholen.
22.11.03
Schulreform: SPD hätte sich bessere Lösung
... für Werlte und Lorup gewünscht.
Die Ratssitzung zur Schulreform am 4.11.03 sollte historisch werden wegen der schulpolitischen Weichenstellung
für die SG Werlte.
Diese blieb leider aus, historisch wurde die Sitzung nach Ansicht der SPD dennoch:
Die Mehrheitsfraktion der CDU gab überraschend die ursprünglichen Ziele auf und begnügt sich
mit wenig tauglichen Aussenstellenlösungen für die Schulstandorte Werlte und Lorup.
Damit demonstrierte sie in aller Deutlichkeit wenig Standfestigkeit und Selbstbewusstsein, heisst es in der
Pressemitteilung der Sozialdemokraten. Die Beschlussvorlage sah 3 Veränderungen vor, die einstimmig von
allen Fraktionen bereits im Samtgemeinde - Ausschuss beschlossen waren,
- ein eigenständiges Gymnasium für Werlte
- eine Änderung der Schuleinzugsbereiche , um die Hauptschule Lorup zu erhalten
- eine verbunden Haupt - und Realschule für Lorup , um den Schulstandort Lorup aufzuwerten
Das wurde kurzerhand einen Tag vor der Sitzung von der CDU - Fraktion gekippt - ohne dass die Verwaltung die
anderen Fraktionen vorab über die neue Zielsetzung informierte.
Das Ergebnis: Kein eigenständiges Gymnasium, sondern nur eine Aussenstelle des Sögeler Gymnasiums in
Werlte, keine verbundene Haupt-und Realschule in Lorup, sondern eine Aussenstelle der
Albert - Trautmann -
Realschule in Lorup.
Besonders bei der Lösung für Lorup gibt es erhebliche Bedenken. So hat die Gesamtkonferenz der
Werlter Realschule mit grosser Mehrheit eine Aussenstelle in Lorup aus pädagogischen Gründen
abgelehnt.
Eine verbundene Haupt- und Realschule wäre die bessere Lösung für Lorup gewesen. Warum , so
fragt die SPD, verzichtet die Samtgemeinde als Schulträger darauf, dieses zu beantragen?
In der Gemeinde Rhede mit ganz ähnlichen Schülerzahlen wird es diese Lösung geben.
Ähnliches passiert auch beim gymnasialen Angebot. Noch vor wenigen Wochen hatte der Vorsitzende der
CDU - Fraktion, Heribert Kleene, eine Aussenstelle des
Sögeler Gymnasiums als
'unbefriedigende Lösung' abgetan.
Auch hier ist festzustellen, dass die Schülerzahlen wie in Dörpen durchaus ein eigenständiges
Gymnasium bis Kl. 10 ermöglichen.
Die Werlter SPD - Fraktion empfindet es als merkwürdig, dass Heinrich Hövelmann als Vorsitzende der
CDU - Kreistagsfraktion die Ziele für Werlte definiert, das sollte doch originäres Anliegen der
Werlter Verwaltung und Ratsmitglieder sein.
Haben Verwaltung und CDU - Fraktion, so fragt man sich in der Werlter SPD, im vorauseilenden Gehorsam die
Wünsche aus Meppen abgesegnet und darauf verzichtet die entsprechenden Anträge zu stellen?
Anders als Samtgemeindebürgermeister Gerdes und CDU - Fraktionvorsitzender Kleene hält die SPD sich
deswegen auch mit Danksagungen in Richtung Meppen zurück, weil die Lösungen, Schulstandorte mit
Aussenstellen aufzuwerten, weit hinter den ursprünglichen Forderungen zurückbleiben und sich als
wenig praxistauglich erweisen werden.
Die Kehrtwendung der CDU, aber auch das Verhalten während der Ratssitzung haben in der SPD nur
'Kopfschütteln' hervorgerufen.
19.11.03
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