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| Es darf keine Frage offen bleiben |
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Hinten v.l.n.r.: Michael Goldmann MdB (FDP), Heinz Schwarte
Fraktionsvorsitzender der SPD Werlte, Oberst der Hardthöhe - Bundeswehr
Vorn v.l.n.r.:
Reinhold Robbe MdB (SPD),
General Wollny Ministerium für Verteidigung, Gitta Connemann MdB (CDU), Heinrich Kreutzjans
Bürgermeister Lorup (CDU), Heribert Kleene Fraktionsvorsitzender der CDU Werlte
Grosse Gesprächsrunde in Berlin über das Munitionsdepot Lorup
Berlin / Lorup. 'Die Zukunft des Luftwaffenmunitionsdepots Lorup' stand auf der Tagesordnung einer grossen
Gesprächsrunde, zu der der SPD - Bundestagsabgeordnete Reinhold Robbe - gleichzeitig auch Vorsitzender
des Verteidigungsausschusses - seine Bundestagskollegen Gitta Connemann und Michael Goldmann sowie den
Loruper Bürgermeister Heinrich Kreuzjanns und die Fraktionsvorsitzenden Heinz Schwarte (SPD) und
Heribert Kleene (CDU) nach Berlin eingeladen hatte.
Als Gesprächspartner stand den Bundes- und Kommunalpolitikern Stabsabteilungsleiter im
Bundesverteidigungsministerium Brigadegeneral Wollny zur Verfügung.
Zu Beginn dieses Treffens machte Reinhold Robbe deutlich, dass im Zusammenhang mit der geplanten
Stellenreduzierung beim Luftwaffenmunitionsdepot Lorup 'keine Frage offen bleiben dürfe'.
Insbesondere die Kommunalpolitiker vor Ort hätten ein Recht darauf, alle Massnahmen im
Zusammenhang mit der Neustruktur der ortsfesten logistischen Einrichtungen umfassende Infos
über Hintergründe und Notwendigkeiten zu erhalten.
Deshalb dankte Robbe ausdrücklich dem Inspekteur der Streitkräfte - Basis für seine hilfreiche
Unterstützung in diesem Zusammenhang. Vor dem Hintergrund, dass bei den zurückliegenden
Standort - Entscheidungen zahlreiche Depots geschlossen worden seien, dürfe es schon als sehr positiv
gewertet werden, dass der Bundeswehrstandort Lorup langfristig erhalten bleibe.
Natürlich, so der Abgeordnete weiter, sei es immer schwierig, wenn Stellen abgebaut werden müssten.
Gerade in ländlichen Regionen würden sich Stellenreduzierungen negativer als in
Ballungsgebieten bemerkbar machen.
Brigadegeneral Wollny erläuterte anschliessend sehr ausführlich die Kriterien, die für die
Neuorganisation des Depotwesens zugrunde gelegt worden seien. Mit Blick auf das Depot in Lorup habe es
umfängliche Standortbetrachtungen gegeben. Hierbei sei man dann nach sorgfältiger Abwägung
und umfassender Prüfung zu der Auffassung gelangt, dass das bisherige Depot zu einem Lager
umgewandelt werden müsse.
Dies wiederum habe zur Folge, dass die Führung des Depots zu einem anderen Standort verlagert werde.
Dies habe dann mittelfristig den Wegfall von 46 militärischen Dienstposten zur Folge.
Sowohl Bürgermeister Kreuzjanns wie auch die Vertreter des Rates wiesen gegenüber dem Vertreter
des Verteidigungsministeriums auf das traditionell gute Verhältnis zwischen der Gemeinde und der
Bundeswehr in Lorup hin.
Gerade weil es ein ausgezeichnetes Zusammenwirken zwischen der Bevölkerung
und den Depotangehörigen gebe, würden die Kommunalpolitiker nichts unversucht lassen, um
möglichst viele Dienstposten in Lorup zu behalten.
Hierfür zeigten die örtlichen Bundestagsabgeordneten in jeder Hinsicht Verständnis und
machten ebenfalls deutlich, was es für eine Gemeinde mit einer ungünstigen
Wirtschaftsstruktur bedeute, wenn der grösste Betrieb erheblich Stellen abbaue.
Abschliessend wurde auf Anregung von Reinhold Robbe mit allen Beteiligten vereinbart, diese
Gesprächsrunde in wenigen Wochen in Berlin fortzusetzen. Bei dieser zweiten Runde soll dann noch
detaillierter als bei dem ersten Treffen die Feinausplanung der Standortveränderung
erläutert und diskutiert werden.
Brigadegeneral Wollny sicherte zu, alle zur Verfügung stehenden
Informationen bereit zu stellen, was von den Beteiligten dankbar aufgenommen wurde.
19.02.04
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