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1863 bis 2003 - 140 Jahre Deutsche Sozialdemokratie
140 Jahre SPD 2003 ist für die Sozialdemokratie ein Jahr vieler wichtiger und denkwürdiger Ereignisse.

140 Jahre SPD - das sind 140 Jahre ereignisreicher Geschichte

Bitte nutzen Sie die Links, um ausführliche Infos zu erhalten.
20. Mai 1863
Gründung des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins (ADAV) durch Ferdinand Lassalle (1825 - 1864) in Leipzig - die Geburtsstunde der Deutschen Sozialdemokratie.

1875
Vereinigung des ADAVs mit der von August Bebel und Wilhelm Liebknecht 1869 gegründeten Sozialdemokratischen Arbeiterpartei zur Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands.

1890
Nach dem Fall der Sozialistengesetze wird die SPD bei den Reichstagswahlen mit 19,7 % stärkste Wählerpartei im Kaiserreich. 1912 vereint sie bereits 34,8 % der Stimmen auf sich.

1918
9. November: Nach der Verkündung der Abdankung Wilhelms II. legt Scheidemann zusammen mit anderen Regierungsmitgliedern der SPD sein Amt nieder. Er ruft vom Reichstag die 'deutsche Repulik' aus. Zwei Stunden später verkündet Karl Liebknecht (Texte) die 'freie sozialistische Republik' vom Balkon des Berliner Schlosses. Friedrich Ebert wird Reichspräsident. Die SPD wird zur massgeblichen politischen Kraft auf dem Boden der Weimarer Verfassung, die sie als demokratische Grundordnung in weiten Teilen mitgestaltet hat.

1933
Machtübernahme Hitlers, das Verbot der SPD - die Verfolgung der politischen Opposition, die für viele in den Konzentrationslagern den Tod bedeuteten.

1945
Unter Kurt Schumacher (1895 - 1952), der eine Vereinigung mit den Kommunisten ablehnt, formiert sich die SPD in den Westzonen neu.

1946
Zwangsvereinigung. In der Ostzone tauft sich die KPD in SED um und nimmt die Sozialdemokratie in Gefangenschaft. Mehr als 5.000 SPD - Mitglieder werden verhaftet. Tausende müssen flüchten. Kommunisten besetzen die Schlüsselpositionen der neuen Partei.

1959
Mit der Verabschiedung des Godesberger Grundsatzprogramms wird die SPD unter Führung von Erich Ollenhauer und Herbert Wehner zur Volkspartei und öffnet sich breiten Wählerschichten.

1969
Willy Brandt wird der erste sozialdemokratische Bundeskanzler der Nachkriegsgeschichte.

1989
Die Berliner Mauer fällt. In Schwante wird noch in der Illegalität am 7. Oktober die Sozialdemokratische Partei in der DDR gegründet. Willy Brandt sagt: 'Jetzt wächst zusammen, was zusammengehört'. Im gleichen Jahr verabschiedet die SPD in Berlin ihr neues Grundsatzprogramm.

Quelle: INTERN Nr. 4 / 2003 - Informationsdienst der SPD

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