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27.09.04 - Gemeinderatssitzung in Werlte
Am Kirmesmontag kamen die Mitglieder des Gemeinderats im Werlter Rathaus zusammen, um über verschiedene Themen zu entscheiden. Nur 14 Zuschauer nahmen an der Sitzung, obwohl das Thema 'Entlastungsstrasse' auf der Tagesordnung stand.

Begonnen wurde mit dem Bericht der Verwaltung über laufende und abgeschlossene Baumassnahmen. Der erste Teil der Erschliessung im Gewerbegebiet ist fertig gestellt und der Anschluss an die Sögeler Strasse kann begonnen werden.

In der Mehrzweckhalle wird am 03.10.04 die Planung der Dorferneuerung Ostenwalde vorgestellt. Anwohner können sich dort über den Stand der Dinge informieren.

Ein immer wieder kehrendes Ärgernis ist die Verschmutzung des Wertstoff - Containerplatzes. Falls dort in absehbarer Zeit keine Besserung eintritt, wird eine Video - Überwachung installiert, um den Sündern auf die Spur zu kommen.

Die Anwohner des Fehnwegs fordern, dass der Strassenbau geändert wird. Es wurde einstimmig beschlossen, 15.000 Euro Umbaukosten für diese Massnahme zu bewilligen.

Zum Thema Strassenbäume an der Lindenstrasse lagen die Ergebnisse der Anwohnerbefragung vor. Alle äusserten sich einstimmig zur Abholzung der Linden auf Kosten der Gemeinde.

Das touristische Angebot der Gemeinde Werlte soll mit einem Café im EG des Kreutzmann Wohnhauses erweitert werden. In den Räumen des OG können der Heimatverein und der Albert - Trautmann - Verein Ausstellungen einrichten.

Um das Überqueren der Hauptstrasse zu erleichtern, werden am Schuhhaus Kröger und im Bereich von Lidl Querungshilfen auf der Strassenmitte gebaut.

Nachdem auf den Ausschusssitzungen am 09.09. die Weichen für eine Ortskernumgehung und Entlastung der Werlter Hauptstrasse gestellt wurden, stand das Thema Entlastungsstrasse als Hauptpunkt auf der Tagesordnung.

Die 4,27 km Variante 2c, die nicht die Optimale in Hinblick auf den Naturschutz ist, aber die Belange der Anwohner am meisten berücksichtigt, wurde noch einmal kurz vorgestellt und anschliessend einstimmig beschlossen.

Mit 'das ist unser bestes Land', 'wir wollen kein Geld als Entschädigung' und 'Hitler hat uns schon Land genommen' kochte der Unmut einiger Zuschauer hoch, als die Bürgerfragestunde begann.

Natürlich kann man es nicht allen Recht machen, wenn solche Vorhaben geplant und durchgeführt werden, aber man sollte sich doch die Disziplin auferlegen, sachlich Einwände vorzutragen, um ernst genommen zu werden. Pöbeln disqualifiziert.

Zu guter Letzt trug der CDU - Fraktionsvorsitzende vor, dass die Fraktion eine Erhöhung der Aufwandsentschädigung für den Bürgermeister, die z.Z. bei 350 Euro zzgl. 60 Euro Bewegungsgeld liegt, beantragt.
 
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