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| Ist PISA ein rotes Tuch für die Kultusminister |
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oder ein Auslaufmodell wegen schlechter Beurteilungen?
Die erste Variante beinhaltet, dass sich die Verantwortlichen mit den Ergebnissen auseinandersetzen und
mit Gesetzen gegen steuern, die zweite lässt die Spekulation zu, dass auf oberster Bildungsebene
eher die 'Vogel Strauss Politik' bevorzugt wird.
Liest man heute online den aktuellen STERN Artikel, fällt auf, dass die letztere Haltung vehement von
CDU / CSU Kultusministerinnen aus Baden - Württemberg, Hessen und Bayern, in ihrer Häufung als
'schwarzen Gouvernanten' tituliert, gepflegt werden.
Mit Hinweis auf die knappen Finanzen wollen mehrere Länder raus aus dem harten Dreijahresrhythmus der
OECD und überlegen, ein inländisches Institut, das die Einhaltung der nationalen
Bildungsstandards überprüft, zu gründen.
Andreas Schleicher mahnt die Deutschen, die Durchlässigkeit des Systems für
schwache Schüler zu anspruchsvollen Leistungen nicht durch rigide Dreigliedrigkeit zu verengen.
Mit dieser Kritik, die auf die frühe Sortierung in verschiedene Schulformen wie Haupt-, Realschule
und Gymnasium abziehlt, hat sich PISA natürlich keine Freunde in den mehrheitlich von der CDU / CSU
regierten Ländern gemacht.
18.12.03
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