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| Infos von Zwangssterilisierten gesucht |
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Iris Hax sucht Zeitzeugen.
Im Rahmen der geplanten Dauerausstellung 'Medizin und Verbrechen. Das Krankenrevier des KZ - Sachsenhausen'
arbeite ich zu der Beteiligung des KZs Sachsenhausen bzw. der SS - Ärzte an Sterilisierungen und
Kastrationen.
Da die Betroffenen meist nicht organisiert sind und häufig auch nicht mehr leben, ist die Darstellung
dieses Themenbereichs über einen 'biographischen Ansatz' nicht möglich.
Das 'Nicht - Vorhandensein' an Dokumenten spricht ja Bände und zeigt auch die
Kontinuität sozialer Wertvorstellungen und Ressentiments gegenüber diesen Personen, die
als 'Asoziale', 'Homosexuelle', 'Zigeuner', 'BVer' inhaftiert waren.
Daher sollen die Debatten um Wiedergutmachung, die späte Nichtigkeitserklärung der NS -
Gesetze durch den Bund, einzelne Initiativen, die sich für die Interessen und die Entschädigung
der Opfergruppen stark gemacht haben, thematisiert werden.
Wer kennt
- Initiativen von Gruppen und Einzelpersonen?
- oder hat Kontakte zu Überlebenden / Angehörigen, die von Zwangssterilisation und Euthanasie
betroffen sind?
- kennt Archive und Kontaktadressen?
Gesucht werden u.a.: Briefe, Flyer, Reden, Dokumente, Fotografien, Ton- und Filmaufnahmen von
Veranstaltungen, Erinnerungsstücke von Beteiligten, Aktivisten, Betroffenen.
Den Bund der Zwangssterilisierten und Euthanasiegeschädigten habe ich bereits kontaktiert.
Herzlichen Dank für Eure Hilfe
Iris Hax - Email:
i.hax@gmx.de - Rückantwort:
demuseum@dhm.de
15.01.04 - Quelle: SPD @rtikeldienst
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