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Manager sehen Gerhard Schröder als Kanzler bis 2014
Führungskräfte der Wirtschaft erwarten, dass Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) bis 2014 im Amt bleiben wird. Das wäre so lange wie sein Vorgänger Helmut Kohl (CDU).

Grössere Reformen werde er nach Einschätzung der Manager allerdings vor der Wahl 2006 nicht mehr auf den Weg bringen, berichtet das Wirtschaftsmagazin 'Capital' in seiner jüngsten Ausgabe unter Berufung auf eine repräsentative Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach.

Dem Koalitionspartner Schröders geben die Manager aber schlechte Noten. Die Grünen schadeten unter den Parteien Deutschland am meisten, lautet das Fazit der Führungskräfte.

42 Prozent von ihnen hielten die Politik der Grünen derzeit für schädlich. Kritisiert werde vor allem die Energiepolitik: So sei der Atomausstieg in den Augen der 506 befragten Manager ebenso ein Fehler wie die starke Förderung der Windenergie.

Ebenfalls als schädlich für Deutschland wird die rechtsradikale NPD gehalten, die 39 Prozent der Führungskräfte nannten. Allerdings schade die NPD eher dem Image Deutschlands im Ausland, da die Partei kaum politische Macht habe.

Aussenminister Joschka Fischer (Grüne) zollen die Manager trotz Visa - Affäre weiter Respekt: Der Umfrage zufolge halten ihn 62 Prozent für einen guten Aussenminister.

Als geeigneter Kanzlerkandidat der Union wird der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff angesehen. Der CDU - Politiker erhielte nach dem Willen der befragten Führungskräfte den Vorzug vor der CDU - Vorsitzenden Angela Merkel.

Dies hatte auch schon eine Umfrage im Auftrag des 'Handelsblatt' vor kurzem ergeben.

20.03.05 - Quelle: SPD @rtikeldienst
 
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