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| Niedersachsen: Wird Herr Ehlen Hirte der schwarzen Schafe? |
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'Auch in der letzten Woche hat es wieder eine Reihe von neuen Fleischskandalen gegeben, ohne dass der zuständige
Verbraucherschutzminister Ehlen die BürgerInnen darüber informiert hätte', kritisierte
die verbraucherschutzpolitische Sprecherin der SPD - Fraktion Karin Stief - Kreihe.
Sie verwies auf die Rückrufaktion der Firma Kaufland im Zusammenhang mit bakterienverseuchtem Hackfleisch,
Berichte über verdorbenes Wildfleisch in Bayern und auf jüngste Meldungen zu ungeniessbarem
Geflügelfleisch in Schleswig - Holstein.
Von dem Kaufland - Fall waren unter anderem das Saarland und Niedersachsen betroffen. 'Während die
saarländische Landesregierung vor den Gesundheitsgefahren beim Verzehr des betroffenen Hackfleischs warnte, gab
es von Minister Ehlen keine Information für die BürgerInnen', so Stief - Kreihe.
Das Landesamt für Verbraucherschutz, das gute Arbeit leistet, wird von Herrn Minister Ehlen mundtot gemacht.
Zudem habe Minister Ehlen im Landtag seine Ablehnung eines wirksamen Verbraucherinformationsgesetzes bekräftigt.
'Herr Ehlen scheint keinerlei Interesse an der Aufklärung der VerbraucherInnen zu haben. Er muss sich fragen
lassen, wer mehr Schutz verdient: Kriminelle Fleischproduzenten und - händler oder die Verbraucher', so Stief -
Kreihe.
'Während Fleischskandale zur vermeintlichen Normalität werden, droht Herr Ehlen zum Hirten der schwarzen
Schafe zu werden.'
31.01.06 - Quelle: SPD Fraktion im Niedersächsischen Landtag
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