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| SPD bei 25 Prozent |
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Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, würde die SPD laut ZDF - Politbarometer auf 25 Prozent kommen. Wie der
Mainzer Sender am Freitag mitteilte, ist das der niedrigste SPD - Wert, seit es diese Erhebung gibt.
16 Prozent der Bundesbürger können sich danach vorstellen, eine neue Linkspartei zu wählen. Negativ
fällt auch die Zwischenbilanz für die Bundesregierung nach knapp zwei Jahren der Legislaturperiode aus: Zwei
Drittel der Wähler attestieren Rot - Grün eine 'eher schlechte' Arbeit.
Eine Koalition aus Union und FDP hätte jetzt bei einer Bundestagswahl eine klare Mehrheit: Die Forschungsgruppe
Wahlen errechnete für CDU / CSU unverändert 46 Prozent und für die FDP 7 Prozent. Die Grünen
verbesserten sich um einen Punkt auf 12 Prozent, die PDS blieb bei 5 Prozent.
Allerdings wird eine unionsgeführte Bundesregierung von den Wählern nicht als überzeugende Alternative zu
Rot - Grün wahrgenommen: 59 Prozent der 1.255 Befragten erwarten von einem Regierungswechsel keine
grundsätzlich andere Politik. Nur 27 Prozent sind der Ansicht, dass es CDU / CSU besser machen würden. 11
Prozent denken gar, sie würden es schlechter machen.
Die geplante Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe stösst überwiegend auf Zustimmung: 51 Prozent
finden die damit verbundenen Kürzungen für Langzeitarbeitslose richtig, 42 Prozent halten sie für falsch.
Eine Mehrheit von 55 Prozent ist auch dafür, dass die Beiträge zur Pflegeversicherung für Kinderlose um
0,25 Prozentpunkte angehoben werden, wie es ein Vorschlag von Rot - Grün vorsieht. 42 Prozent sind dagegen.
Mehrheitlich abgelehnt wird eine Verlängerung der Wochenarbeitszeit ohne Lohnausgleich: Dagegen sind 54 Prozent,
dafür nur 44 Prozent.
Wenig Veränderungen gibt es bei der Frage nach den beliebtesten Politikern: Unangefochten auf Platz eins liegt der
'grüne' Aussenminister Joschka Fischer mit 1,6 Punkten.
Mit deutlichem Abstand folgt Innenminister Otto Schily (SPD) mit 0,5, vor der CDU - Vorsitzenden Angela Merkel und
Wirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD) mit jeweils 0,3. Verbessern konnte sich Edmund Stoiber (CSU) mit 0,1
vor Friedrich Merz (CDU) mit 0,0.
Franz Müntefering liegt mit minus 0,2 liegt weiter vor Kanzler Gerhard Schröder mit minus 0,4 und FDP - Chef
Guido Westerwelle mit minus 0,5 Punkten. Schlusslicht bleibt Finanzminister Hans Eichel (SPD) mit minus 1,0.
11.07.04 - Quelle: SPD @rtikeldienst
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