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| Niedersachsen: Offensive für den Medienstandort |
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'Filmwirtschaft, die Ansiedlung von Studios und die Auswahl journalistischen Nachwuchses muss in Niedersachsen
stärker als bisher gefördert werden.'
Das versprach die CDU in ihrem Wahlprogramm zur Landtagswahl 2003.
Fakt ist: Kahlschlag statt Offensive: Das Land streicht die Mittel für die zentrale Einrichtung der Film- und
Medienförderung um 35 Prozent zusammen.
Durch die Kürzungen bei der nordmedia, der gemeinsamen Mediengesellschaft der Länder Niedersachsen und
Bremen, drohen dem Film- und Medienstandort Niedersachsen irreparable Schäden.
Die Kürzungen werden umso dramatischere Folgen haben, als auch aus anderen Quellen - wie etwa der
Landesmedienanstalt - weniger Mittel fliessen.
Medienpolitik ist auch Wirtschaftsförderung. Denn jeder in die Film- und Medienwirtschaft investierte Euro zieht
ein Vielfaches an volkswirtschaftlichen Effekten nach sich.
Die SPD - Fraktion im Niedersächsischen Landtag hat ein Jahr nach der Regierungsübernahme von Christian
Wulff die Aktion 'Versprochen - gebrochen' gestartet.
Sie wird die Landesregierung jede Woche an ein Wahlversprechen
erinnern und die Ankündigungen mit dem Regierungshandeln vergleichen.
23.11.04 - Quelle: SPD Fraktion im Niedersächsischen Landtag
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