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| Zivildienst im Bereich der erneuerbaren Energien |
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Anerkannte Kriegsdienstverweigerer haben nun auch die Möglichkeit, den Zivildienst auf dem Gebiet der erneuerbaren
Energien zu leisten. Darauf haben sich Bundesfamilienministerin Renate Schmidt und Bundesumweltminister Jürgen
Trittin verständigt.
Neben den Einsatzfeldern im sozialen Bereich und den bisher bereits möglichen Tätigkeiten im Umweltschutz, im
Naturschutz und der Landschaftspflege sowie im Gewässer- und Wasserschutz können Zivildienstleistende
künftig auch rund um Solarenergie, Wasser- und Windkraft, die energetische Nutzung von Biomasse und Geothermie
ihren Dienst leisten.
In den nächsten Wochen werden in einem ersten Schritt mögliche Einsatzstellen konzipiert und registriert, die
das BAZ anerkennen wird.
Voraussetzung ist, dass die Träger der Einsatzstellen gemeinnützig sind
und dass durch den Einsatz der Zivildienstleistenden keine Stellen auf dem ersten Arbeitsmarkt verdrängt werden.
Ausserdem sollen die Dienstleistenden eine möglichst praktische Tätigkeit mit nur geringer
Verwaltungstätigkeit ausüben.
Ein Beispiel: Ein gemeinnütziger Träger eines grossen Windparks in Norddeutschland richtet ein
angeschlossenes Informations- und Forschungszentrum ein.
Dort könnten dann zur Besucherbetreuung, für die Instandhaltung der Einrichtungen, für Hilfsarbeiten im
Forschungsbereich usw. auch Zivildienstleistende eingesetzt werden.
Das Gleiche gilt auch für öffentliche wissenschaftliche und Bildungseinrichtungen.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter
www.zivildienst.org und
www.erneuerbare-energien.de.
10.10.04 - Quelle: SPD @rtikeldienst
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